Tipps für Angehörige

Unterstützung für Betroffene

Harninkontinenz bei Männern ist ein Tabuthema. Schnell werden die Betroffenen, welche über eine schwache Blase verfügen, als alt, krank und im schlimmsten Fall sogar dement abgestempelt. Kein Wunder, dass die Betroffenen ihr Leiden verschweigen und Angst davor haben, dass Familienangehörige, Freunde und Kollegen etwas merken.

Oft meiden Sie daher soziale Kontakte. Als Familienmitglied können Sie ihren Angehörigen unterstützen, indem Sie die Erkrankung akzeptieren. Ermutigen Sie ihn, offen damit umzugehen und zeigen Sie ihm, dass Sie ihn weiterhin schätzen und akzeptieren.

Inkontinenzbeschwerden im Alltag

Die Fähigkeit, die Blase zu kontrollieren, gilt als ein wichtiger Schritt in der kindlichen Entwicklung. Oft wird sie im Erwachsenenalter als Anzeichen für die geistige Gesundheit und die sozialen Fähigkeiten eines Menschen angesehen. Entsprechend stark leiden die Betroffenen unter dem Verlust dieser Fähigkeit.

Viele Betroffene schämen sich und haben Angst, dass ihr Kontrollverlust durch nasse Flecken auf der Kleidung oder den Geruch offenbar wird. Daher ziehen sie sich von gesellschaftlichen Aktivitäten und sozialen Kontakten zurück.

Blasenschwäche beim Mann

Männer empfinden Harninkontinenz oft als Angriff auf ihr Selbstbild. Anders als Frauen sind Sie es nicht gewohnt, Hilfsmittel wie Vorlagen oder Schutzhüllen zu nutzen. Bei Dranginkontinenz reagieren sie häufiger mit einer Depression als Frauen.

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